GOTT

INS GÖTTLICHE REICH

Glaube ruhig das unser göttlicher Gott existiert den wahrlich so ist es.

Liebe dich voll und ganz mit all deiner Kraft, du bist ganz gewiss würdig

und tue dies mit allen anderen ebenso.

Arbeite an Deiner Vervollkommnung, denn wir sollen Vollkommen sein

wie unser Vater im Himmel + Mutter Erde.


IHR MÜSST WISSEN, UM ZU VERSTEHEN  

 

Man muss euch Wissen übermitteln, damit ihr die euch untergeschobenen und aufgezwungenen Lügen verstehen könnt, und deswegen ist es unser einziges Bedürfnis, euch die Wahrheit im Licht von Enthüllung zu zeigen. Dies ist es, warum ich euch ohne Diskussion erzählen kann – dass alles, was geheim und versteckt ist, nicht von Gott ist. Gott hat keine Geheimnisse, keinen Mystizismus und keine „geheimen“ Orte. Alles steht zur Verfügung für euer Suchen und Entdecken – das Geheimnis wird ganz enthüllt, wenn ihr die darin enthaltene Wahrheit akzeptiert.  

Und so werden wir damit fortfahren, die Lügen zu enthüllen, so schnell als wir euch die Informationen und die Quellen für weitere Daten mitteilen können. In diesen Schriften sollte ich euch immer weniger mitteilen müssen, denn eigentlich könntet ihr euch die 

Bestätigung in den Schriften Anderer besorgen. Ich stelle aber fest, dass ich sie euch wiederholen muss, denn die meisten sind zerstört worden und die Autoren herabgesetzt, um die Wahrheit von Euch-den-Massen fernzuhalten. Ihr seid eines Bildungswesens beraubt, das Lesen und Verstehen ermöglicht. Die Geschichtsbücher verändern die Wahrheit über die Geschichte, und ihr gebt diese an eure Schulkinder weiter. Wir erzählen euch sogar, durch wen und wann diese Manipulationen geschahen, und ihr begreift das Wesentliche noch immer nicht. Ihr seid hypnotisierte Massen, wodurch ihr euren Weg verloren habt, weil euch die Betrüger an die dunklen Orte geführt und es bewirkt haben, dass ihre eure eigene Macht in ihre Hände gegeben habt. 

 

Auszug aus Phönix - Journal Nr.41


Omraam Mikhaël Aïvanhov


Die Haltung des Vaters im Universum

 

(54.4) 4:1.1 Während ganzer Zeitalter haben die Bewohner von Urantia die Vorsehung Gottes missverstanden. Es gibt auf eurer Welt eine Vorsehung, die sich auf göttliche Weise verwirklicht, aber es ist nicht jene kindische, willkürliche und materielle Fürsorge, die viele Sterbliche sich darunter vorgestellt haben. Die Vorsehung Gottes besteht in den ineinander greifenden Aktivitäten der himmlischen Wesen und göttlichen Geiste, die in Übereinstimmung mit dem kosmischen Gesetz unablässig zur Ehre Gottes und für das geistige Vorankommen seiner Universumskinder wirken.

 

(54.5) 4:1.2 Könnt ihr in der Vorstellung, die ihr euch vom Umgang Gottes mit den Menschen macht, nicht bis zu jener Ebene vordringen, wo ihr erkennt, dass Fortschritt das Losungswort des Universums ist? Über lange Zeitalter hinweg hat sich die menschliche Rasse abgemüht, ihre heutige Lage zu erreichen. Und während all dieser Jahrtausende hat die Vorsehung den Plan fortschreitender Evolution in die Tat umgesetzt. Die beiden Gedanken widersprechen sich in der Praxis nicht, sondern nur in den irrigen Vorstellungen der Menschen. Göttliche Vorsehung setzt sich nie in Widerspruch zu wahrem menschlichem Fortschritt, weder zeitlichem noch geistigem. Die Vorsehung stimmt immer mit der unveränderlichen und vollkommenen Natur des höchsten Gesetzgebers überein.

 

(55.1) 4:1.3 „Gott ist treu“, und „alle seine Gebote sind gerecht.“ „Seine Treue ist in den Himmeln begründet.“ „Auf ewig, oh Herr, wohnt dein Wort im Himmel. Deine Treue gilt allen Generationen; du hast die Erde geschaffen und sie hat Bestand.“ „Er ist ein getreuer Schöpfer.“

 

(55.2) 4:1.4 Den Kräften und Persönlichkeiten, die der Vater einsetzen kann, um seinen Plan zu verfolgen und seine Geschöpfe zu unterstützen, sind keine Grenzen gesetzt. „Der ewige Gott ist unsere Zuflucht, und wir ruhen in seinen ewigen Armen.“ „Derjenige, der am verborgenen Ort des Allerhöchsten wohnt, soll im Schatten des Allmächtigen bleiben.“ „Seht, er, der uns erhält, wird weder schlummern noch schlafen.“ „Wir wissen, dass alle Dinge zum Wohl derer zusammenwirken, die Gott lieben“, „denn die Augen des Herrn schauen auf die Rechtschaffenen, und seine Ohren sind für ihre Gebete offen.“

 

(55.3) 4:1.5 Gott trägt „alle Dinge durch das Wort seiner Macht.“ Und wenn neue Welten geboren werden, „sendet er seine Söhne aus, und sie werden erschaffen.“ Gott erschafft sie nicht nur, sondern er „bewahrt sie alle“. Ohne Unterlass stützt Gott alle materiellen Dinge und alle geistigen Wesen. Die Universen sind auf ewig stabil. Es gibt Stabilität inmitten scheinbarer Instabilität. Mitten in den energetischen Umwälzungen und physischen Kataklysmen der gestirnten Reiche gibt es eine zugrunde liegende Ordnung und Sicherheit.

 

(55.4) 4:1.6 Der Universale Vater hat sich nicht von der Lenkung der Universen zurückgezogen; er ist keine untätige Gottheit. Wenn sich Gott als gegenwärtiger Erhalter der gesamten Schöpfung zurückzöge, würde sich augenblicklich ein universeller Zusammenbruch ereignen. Außer Gott gäbe es dann so etwas wie Realität nicht mehr. Ebenso sehr in diesem Augenblick wie in den weit zurückliegenden Zeitaltern der Vergangenheit und in der ewigen Zukunft ist Gott immerzu Stütze. Der göttliche Einflussbereich erstreckt sich über den gesamten Kreis der Ewigkeit. Das Universum ist nicht aufgezogen wie eine Uhr, um eine Zeit lang zu laufen und dann aufzuhören zu funktionieren; alle Dinge werden ständig erneuert. Der Vater schüttet unablässig Energie, Licht und Leben aus. Gottes Werk ist ebenso sehr real wie geistig. „Er spannt den Norden über den leeren Raum und hängt die Erde an nichts auf.“


GOTTESERKENNTNIS

(58.6) 4:4.1 Gott ist das einzige stationäre, in sich selber enthaltene und unveränderliche Wesen im ganzen Universum der Universen, und er kennt kein Außen, kein Jenseits, keine Vergangenheit und keine Zukunft. Gott ist planvolle Energie (schöpferischer Geist) und absoluter Wille, und diese existieren aus sich selber heraus und sind universal.

 

(58.7) 4:4.2 Da Gott durch sich selber existiert, ist er absolut unabhängig. Gottes wahre Identität ist dem Wandel Feind. „Ich, der Herr, verändere mich nicht.“ Gott ist unwandelbar; aber nicht vor Erreichen des Paradies-Status könnt ihr auch nur anfangen zu begreifen, wie Gott von der Einfachheit zur Komplexität übergehen kann, von der Identität zur Variation, von der Ruhe zur Bewegung, von der Unendlichkeit zur Endlichkeit, vom Göttlichen zum Menschlichen und von der Einheit zur Dualität und Triunität. Und Gott kann die Erscheinungsformen seiner Absolutheit in dieser Weise verändern, weil göttliche Unwandelbarkeit nicht Unbeweglichkeit bedeutet; Gott hat Willen — er ist Wille.

 

(58.8) 4:4.3 Gott ist das Wesen absoluter Selbstbestimmung; seinen Reaktionen sind im Universum keine Grenzen gesetzt außer jenen, die er sich selbst auferlegt, und die Handlungen seines freien Willens werden nur durch jene göttlichen Eigenschaften und vollkommenen Attribute bedingt, die schon an sich seine ewige Natur charakterisieren. Deshalb steht Gott mit dem Universum als ein Wesen in Beziehung, in dem sich höchste Güte mit einem freien Willen schöpferischer Unendlichkeit verbindet.

 

(58.9) 4:4.4 Das Vater-Absolute ist der Schöpfer des vollkommenen Zentraluniversums und der Vater aller anderen Schöpfer. Persönlichkeit, Güte und zahlreiche andere Eigenschaften teilt Gott mit den Menschen und anderen Wesen, aber die Unendlichkeit des Willens ist ihm allein eigen. In seinen schöpferischen Handlungen ist Gott nur durch die Gefühle seiner ewigen Natur und durch die Gebote seiner unendlichen Weisheit begrenzt. Gott persönlich wählt nur, was unendlich vollkommen ist — daher die himmlische Vollkommenheit des Zentraluniversums. Zwar teilen die Schöpfersöhne in vollem Maße seine Göttlichkeit und sogar Phasen seiner Absolutheit, aber sie sind nicht gänzlich durch jene endgültige Weisheit beschränkt, die den unendlichen Willen des Vaters leitet. Deshalb wird der schöpferische freie Wille in der Ordnung der Michael-Söhne sogar noch aktiver, ganz göttlich und beinahe ultim, wenn nicht gar absolut. Der Vater ist unendlich und ewig, aber ihm die Möglichkeit einer gewollten Selbstbeschränkung absprechen zu wollen, bedeutet so viel wie Verneinung eben dieser Vorstellung von der Absolutheit seines Willens.

 

(59.1) 4:4.5 Gottes Absolutheit durchdringt alle sieben Ebenen der Universumsrealität. Und das Ganze dieser absoluten Natur ist der Beziehung des Schöpfers zu seiner Familie von Universumsgeschöpfen unterworfen. Wohl ist im Universum der Universen Genauigkeit ein Merkmal trinitärer Gerechtigkeit, aber göttliches Gefühl beherrscht den Gott der Universen in all seinen ausgedehnten Familienbeziehungen mit den Geschöpfen der Zeit. Zuallererst und zuallerletzt — ewig — ist der unendliche Gott ein Vater. Ich bin angewiesen worden, zur Darstellung des Gottes der gesamten Schöpfung unter allen möglichen ihn treffend bezeichnenden Namen denjenigen des Universalen Vaters zu wählen.

 

(59.2) 4:4.6 In Gott dem Vater werden die seinem freien Willen entsprungenen Handlungen nicht durch Macht bestimmt, noch werden sie einzig vom Intellekt geleitet; laut Definition besteht die göttliche Persönlichkeit aus Geist und manifestiert sich gegenüber den Universen als Liebe. Deshalb ist der Erste Zentrale Ursprung in all seinen persönlichen Beziehungen zu den Geschöpfespersönlichkeiten der Universen immer und konsequenterweise ein liebender Vater. Gott ist ein Vater im höchsten Sinne des Wortes. Sein ewiger Beweggrund ist der vollkommene Idealismus göttlicher Liebe, und diese zarte Natur findet ihren stärksten Ausdruck und ihre größte Befriedigung im Lieben und Geliebtwerden.

 

(59.3) 4:4.7 Für die Wissenschaft ist Gott die Erste Ursache; für die Religion ist er der universale und liebende Vater; für die Philosophie ist er das einzige Wesen, das durch sich selbst existiert, das für seine Existenz auf kein anderes Wesen angewiesen ist, aber in Güte allen Dingen und allen anderen Wesen die Existenzwirklichkeit verleiht. Aber es bedarf der Offenbarung, um zu zeigen, dass die Erste Ursache der Wissenschaft und die durch sich selber existierende Einheit der Philosophie identisch sind mit dem Gott der Religion, dem Gott voller Güte und Erbarmen, der gelobt hat, für das ewige Fortleben seiner Erdenkinder zu sorgen.

 

(59.4) 4:4.8 Wir sehnen uns nach der Vorstellung vom Unendlichen, aber wir beten unsere Erfahrungs-Idee von Gott an, das, was wir überall und jederzeit von den Persönlichkeits- und Göttlichkeitsfaktoren unserer höchsten Gottesvorstellung zu erfassen fähig sind.

 

(59.5) 4:4.9 Das Bewusstsein eines siegreichen menschlichen Lebens auf Erden entsteht aus jenem Geschöpfesglauben, der so kühn ist, jede wiederkehrende Episode des Daseins, die ihm den entsetzlichen Anblick der menschlichen Begrenzungen beschert, mit der unerschütterlichen Erklärung herauszufordern: Auch wenn ich das nicht tun kann, so lebt doch einer in mir, der es tun kann und tun wird, ein Teil des Vater-Absoluten des Universums der Universen. Und das ist „der Sieg, der die Welt überwindet — euer Glaube“.


Gottes unwandelbarer Charakter

(57.6) 4:3.1 Allzu lange hat der Mensch an Gott als an ein Wesen gedacht, das ihm gleicht. Gott ist nicht eifersüchtig auf den Menschen oder auf irgendein anderes Wesen im Universum der Universen, er war es nie und wird es nie sein. Es lag in der Absicht des Schöpfersohnes, aus dem Menschen das Meisterwerk der planetarischen Schöpfung und ihn zum Herrscher über die ganze Erde zu machen. Wenn aber Gott und seine Söhne mit ansehen müssen, wie das Wesen des Menschen von seinen eigenen niedrigen Leidenschaften beherrscht wird und wie er sich niederbeugt vor Götzen aus Holz, Stein und Gold und vor den Idolen selbstsüchtigen Ehrgeizes, dann wecken solch erbärmliche Szenen in ihnen Sorge um den Menschen, niemals aber Eifersucht auf ihn.

 

(57.7) 4:3.2 Der ewige Gott ist unfähig zu Zorn und Wut im Sinne dieser menschlichen Gefühle und wie der Mensch solche Reaktionen versteht. Diese Anwandlungen sind erbärmlich und verachtenswert; sie verdienen es kaum, menschlich genannt zu werden, und noch viel weniger göttlich; und solche Regungen sind der vollkommenen Natur und dem gütigen Charakter des Universalen Vaters völlig fremd.

 

(58.1) 4:3.3 Viele, sehr viele der Schwierigkeiten der Sterblichen Urantias, Gott zu verstehen, rühren von den weitreichenden Folgen der Rebellion Luzifers und vom Verrat Caligastias her. Auf Welten, die nicht durch Sünde isoliert wurden, sind die evolutionären Rassen in der Lage, sich weit bessere Vorstellungen von dem Universalen Vater zu machen; sie leiden weniger an Ideenverwirrung, -verzerrung und -verdrehung.

 

(58.2) 4:3.4 Gott bereut nichts von dem, was er je getan hat, jetzt tut oder je tun wird. Er ist ebenso allweise wie allmächtig. Der Mensch gewinnt seine Weisheit aus den Prüfungen und Irrtümern der menschlichen Erfahrung; Gottes Weisheit besteht in der unbeschränkten Vollkommenheit seiner unendlichen universalen Schau, und sein göttliches Vorauswissen leitet den schöpferischen freien Willen wirkungsvoll.

 

(58.3) 4:3.5 Der Universale Vater tut nie etwas, das später zu Kummer oder Bedauern Anlass gäbe, aber die von seinen Schöpferpersönlichkeiten in den äußeren Universen erdachten und erschaffenen Willensgeschöpfe lösen in den Persönlichkeiten ihrer Schöpfer-Eltern durch ihre unglückseligen Entscheidungen manchmal Gefühle göttlicher Betrübnis aus. Aber obwohl der Vater nie Fehler macht, nie etwas bedauert noch bekümmert ist, ist er dennoch ein Wesen mit der Zuneigung eines Vaters, und sein Herz ist zweifelsohne schwer, wenn es seinen Kindern misslingt, zu den geistigen Ebenen vorzudringen, die zu erreichen sie dank der Hilfe fähig sind, welche die Pläne zur geistigen Höherentwicklung der Sterblichen und die ihren Aufstieg begleitenden Maßnahmen der Universen ihnen so reichlich gewähren.

 

(58.4) 4:3.6 Die unendliche Güte des Vaters liegt außerhalb des Fassungsvermögens des endlichen, zeitgebundenen Verstandes; deshalb muss zur wirkungsvollen Zurschaustellung aller Phasen relativer Güte stets für einen Kontrast mit vergleichsweise Üblem (nicht mit Sünde) gesorgt sein. Die Vollkommenheit göttlicher Güte kann durch die Unvollkommenheit der sterblichen Erkenntnis nur wahrgenommen werden, wenn sie im Kontrast steht zu der relativen Unvollkommenheit in den Beziehungen von Zeit und Materie im bewegten Raum.

 

(58.5) 4:3.7 Der Charakter Gottes ist unendlich über-menschlich; deshalb muss eine solche göttliche Natur erst personifiziert werden, wie es in den göttlichen Söhnen geschieht, bevor der endliche Verstand des Menschen sie durch den Glauben zu erfassen vermag.